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Kaffee in Stuttgart

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Stadt Stuttgart.
31 Dez

Kaffee in Stuttgart

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Die 10 besten Cafés in Stuttgart

Wo man in Stuttgart ganz in Ruhe, einen richtig guten Kaffee genießen kann:

  1. Café DA
  2. LIST Café
  3. Tarte und Toertchen
  4. Bar Vicino
  5. Mókuska Caffè
  6. Hüftengold
  7. Mission Coffee
  8. Holanka Bar
  9. Academie Der Schönen Künst
  10. Cafe Nast

Kaffeezubereitung in Stuttgart

Die Kaffeezubereitung hat seit jeher den Erfindungsgeist der Menschen angeregt. Dabei entstanden einerseits köstliche Kaffeekreationen und andererseits verschiedenes Kaffeezubehör, dass die unterschiedlichsten Zuereitungsarten ermöglicht. Für alle, die ihren Kaffee gerne einmal auf andere Weise zubereiten und trinken möchten, gibt es also jede Menge Abwechslung.

French-Press – die Pressstempelkanne

 

Stempelkanne

French Press Zubereitung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Kombination von Kaffeekanne und Brühgefäß wurde schon Mitte des 19. Jahrhunderts in Frankreich erfunden. Die in Deutschland heute am häufigsten verwendete Kanne ist dem Design der irischen Architektin Eileen Gray aus den 20er- und 30er-Jahren, der Blütezeit des Art deco, nachempfunden. Sie wird auch als French-Press-Kanne, Cafetiere, Presskaffee- oder Bistrokanne bezeichnet. Man benötigt bei dieser Methode kein zusätzliches Brühutensil, da der Extraktionsprozess durch das Herunterdrücken des Siebes gestoppt wird. Der Kaffee, der dabei entsteht, ist sehr inhaltsreich und konzentriert, weil die Öle nicht herausgefiltert werden. Einige Kaffeeexperten sind der Ansicht, dass die Pressstempelkanne vor allem den Geschmack von stark gerösteten Bohnen besonders gut zur Geltung bringt.

Wichtig ist, dass man bei dieser Kanne grob und nicht fein gemahlenen Kaffee verwendet. Pro Tasse sollten knapp zwei Teelöffel Kaffee gerechnet werden. Man übergießt das Kaffeemehl zunächst mit etwas heißem, aber nicht kochendem Wasser und lässt es dann einige

Sekunden quellen. Danach wird das Wasser bis drei Zentimeter unter den oberen Rand eingefüllt. Der Kaffee sollte zwischen vier und sechs Minuten ziehen, bis man anschließend den Filter langsam nach unten drückt. Der Nachteil dieser Kanne ist, dass der Kaffee schnell auskühlt. Deshalb sollte er möglichst sofort serviert oder in eine Thermoskanne umgefüllt werden.

Kaffeeblog von MIXEOBOX

 

Coffee Syphon – der Vacuumkaffeebereiter

 

Kaffeezubereitung

Kaffeezubereitung mit einem Coffee Syphon.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Prinzip dieses auch Glasballon oder Cona (nach dem Namen eines englischen Herstellers) genannten Geräts ist deutschen Ursprungs. Es verbreitete sich nach 1830 aber überall in Europa und wurde von mehreren Erfindern nachgebaut. Die gläserne Apparatur erinnert eher an ein chemisches Experiment als an Kaffeezubereitung. Es heißt, dass Beethoven damit seinen Kaffee gekocht haben soll. Die heute gebräuchliche Form besteht aus zwei Glaskolben: In den unteren Kolben gibt man das Wasser, in den oberen das Kaffeepulver. Das Wasser wird auf der Herdplatte oder mit Hilfe eines Spiritusbrenners erhitzt, steigt dann durch eine Röhre in den oberen Glaskolben und vermischt sich dort mit dem Kaffeepulver. Anschließend nimmt man die Gerätschaft vom Feuer. Die Luft in der Kugel.kühlt ab, und es entsteht ein Unterdrück. Dadurch wird nach ein paar Sekunden der Kaffee angesaugt und fließt von oben nach unten in den Kolben. Wenn er vollständig unten angekommen ist, nimmt man den oberen Trichter ab und serviert den Kaffee aus dem unteren Gefäß. So abenteuerlich diese Konstruktion auch erscheinen mag, sie wird doch wieder im Handel angeboten. Wegen ihrer Zerbrechlichkeit und der vergleichsweise recht aufwändigen Pflege ist diese Kaffeemaschine jedoch nicht gerade für den täglichen Gebrauch geeignet.

Ihre besondere Faszination liegt sicherlich darin, dass der Betrachter den Prozess der Kaffeebereitung anschaulich miterleben kann.

Herdkanne – die neapolitanische Kanne

 

Die Herdkanne

Der Klassiker – Die Herdkanne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese im 19. Jahrhundert in Frankreich erfundene Kanne war nach dem Zweiten Weltkrieg in Italien, respektive Neapel, sehr beliebt – so erklärt sich auch ihr Name. Sagt ein Neapolitaner caffè, meint er immer „‚a tazzulella ‚e cafe'“. Das ist Kaffee in einer Espressotasse.

Der Nachteil dieser Brühapparatur, die in Frankreich Cafe filtre heißt, ist das Material, denn das Aluminium kann dem Kaffee einen etwas metallischen Geschmack verleihen. Mittlerweile gibt es jedoch auch Ausführungen in rostfreiem Stahl. Wer nicht mehr als zwei Tassen Kaffee kocht und eine ursprüngliche Zubereitungsmethode schätzt, kann sich auf das Abenteuer mit dieser Kanne einlassen. In der Anwendung ist sie sehr einfach: Sie besteht aus zwei kleinen Metalltöpfen, zwischen denen sich ein Filtereinsatz befindet. Man gibt kaltes Wasser in den unteren Teil der Kanne und den gemahlenen Kaffee in den Einsatz, bevor man das Ganze auf dem Ofen erhitzt. Wenn das Wasser kocht, nimmt man das Gerät vom Feuer und dreht es um – dabei läuft das Wasser durch den Filter. Der Kaffee sollte möglichst schnell serviert werden.

Türkischer Kaffee

Er stammt aus den Anfangszeiten der Kaffeegeschichte im 16. Jahrhundert, als die braunen Bohnen Städte wie Istanbul oder Damaskus eroberten. Entsprechend rustikal ist die Zubereitung dieses Kaffees: Das Kaffeemehl wird nicht gefiltert, sondern gekocht und anschließend mit in die Tassen gegossen. Mit der Verbreitung des türkischen Kaffees bis nach Algerien und auf den Balkan durch die Osmanen wurde gleichzeitig auch die Zubereitung exportiert. Und so ist die Zeremonie der Kaffeebereitung in diesen Ländern fast überall gleich, lediglich der Name – türkischer Mokka oder auch griechischer Kaffee – variiert. In der Türkei heißt der kleine Metallbehälter mit dem langen hölzernen Stil Cezve, in Griechenland nennt man ihn Ibrik oder Briki. Da der Kaffeesatz mit in die Tassen gefüllt wird, muss man einen sehr fein gemahlenen und leicht gebrannten Kaffee verwenden, den man ebenso wie den Cezve in türkischen Lebensmittelgeschäften erhält. Die Zubereitung erfolgt in zwei Phasen: Zunächst werden vier Teelöffel Kaffeepulver, eine Tasse Wasser und Zucker nach Belieben gut verrührt und über einer kleinen Flamme erhitzt. Sobald die Flüssigkeit Blasen wirft und sich oben Schaum absetzt, nimmt man den Cezve vom Feuer und gibt erst nur den Schaum in die Tassen. Danach füllt man ein wenig Wasser nach und erhitzt den Kaffee nochmals, bis er kocht. Nun schenkt man den Kaffee inklusive Kaffeesatz in die Tassen – so bildet sich zusätzlich noch etwas Schaum. Vor dem Trinken sollte man einige Minuten warten, bis der Kaffeesatz zu Boden gesunken ist. Natürlich gibt es zahllose Varianten der Zubereitung. In Griechenland wird der Kaffee beispielsweise dreimal aufgekocht, im Libanon wird stark gebrannter Kaffee verwendet und in Ägypten wird manchmal mit Kardamom gewürzt.

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